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Flasche
353 473 120° 315 120 138 555
Der   beste   Plan,   der   stärkste   Drucktank   und   das   zuverlässigste   Fallschirmsystem   nützen   einer   Wasserrakete   relativ   wenig, wenn   der   Start   schon   scheitert,   bevor   er   so   richtig   begonnen   hat.   Um   das   zu   verhindern,   möchten   wir   euch   den   Bau   einer Startrampe   zeigen,   die   nicht   nur   äußerst   stabil   ist,   sondern   auch   in   der   Lage   ist   selbst   mehrere   Meter   große   Raketen   zu betanken   und   ausreichend   zu   beschleunigen.      Der   Vorteil   des   hier   vorgestellten   Full   Bore   Launchers   (FBL)   ist,   dass   die gesamte   Flaschenöffnung   des   Drucktanks   genutzt   werden   kann,   um   das   Wasser   möglichst   schnell   aus   der   Rakete   zu pressen, während andere Systeme oft kleinere Austrittsöffnungen voraussetzen.
GRUNDGERÜST
Zunächst   einige   Worte   zum   Grundgerüst:   Dieses   besteht   in   unserem   Fall   aus 18mm   dicken   Schichtholz .   Diese   Dicke   ist   auch   mindestens   nötig,   um   die starken   Belastungen   während   dem   Einsatz   auszuhalten.   Aus   dem   Holz   wird nun   das   Grundgerüst   zugesägt,   welches   aus   einer   Grundplatte   und   drei   gleich großen   Standfüßen   besteht.   Die   Standfüße   sollten   an   der   Auflagefläche   eine Bohrung   besitzen,   die   es   später   erlaubt,   die   Startrampe   mittels   Erdhaken    im Boden    zu    veranken.    Nach    dem    Aussägen    werden    die    Standfüße    an    der Grundplatte   festgeschraubt.   Hierbei   solltet   ihr   die   Schraublöcher   unbedingt mit   einem   kleineren   Durchmesser   vorbohren.      Das   Grundgerüst   solltet   ihr   nun zunächst grundieren und anschließend mit Außenlack  versehen.
ROHRSYSTEM
Während    der    Lack    trocknet,    können    wir    uns    nun    um    das    Herzstück    der Startrampe    kümmern    –    das    Rohrsystem,    welches    die    Rakete    später    mit Druckluft    und    Wasser    versorgen    soll.    Dieses    besteht    aus    sogenannten Fittings ,    die    miteinander    verschraubt    wurden.    Verwendet    hierbei    etwas Teflonband,   um   die   Gewinde   gut   abzudichten.   An   den   beiden   Enden   für   die Wasser-     beziehungsweise     Luftversorgung     befinden     sich     Hahnstücke     für Gartenschlauchkupplungen ,    sodass    problemlos    Schläuche    angeschlossen werden   können.   Alternativ   könnt   ihr   auch   Druckluftanschlüsse    verwenden. Auf   der   Seite   des   Luftanschlusses   befindet   sich   ein   Rückschlagventil ,   welches verhindert,    dass    Wasser    in    die    Luftpumpe    gelangt.    Auf    der    anderen    Seite befindet       sich       ein       Kugelhahnventil ,       damit       man       manuell       das Wasserbetankungssystem   abnehmen   kann.   In   der   Mitte   des   Systems   befindet sich   ein   T-Stück,   in   das   ein   kurzes   Rohr   mit   passendem   Gewinde   an   beiden Seiten     geschraubt     wurde.     Das     System     wird     nun     von     unten     an     der Grundplatte   der   Startrampe   befestigt .   Hierzu   verwendet   ihr   am   besten   zwei Rohrschellen  und Gewindestäbe.
Als   nächstes   kümmern   wir   uns   um   das   Verbindungstück   zwischen   Rakete   und Startrampe.   Dieses   besteht   aus   einem   Kupferrohr    mit   22mm   Durchmesser, an   dessen   einen   Ende   ein   Adapter    auf   das   Rohrsystem   befestigt   wurde.   Auf der   anderen   Seite   wird   eine   Reduziermuffe   von   28mm   auf   22mm   angebracht. Die   Befestigung   erfolgt   durch   Löten .   Zunächst   werden   hierfür   die   Teile   an   den entsprechenden   Stellen   mit   speziellem   Reinigungsvlies    abgeschliffen.   Sollte hierbei   ein   Grad   an   der   Rohrkante   entstehen,   sollte   dieser   sorgfältig   entfernt werden.    Als    nächstes    solltet    ihr    unbedingt    etwas    Flussmittel     an    die    zu lötenden   Stellen   auftragen.   Tragt   dabei   am   besten   Handschuhe   und   versucht nicht   in   Kontakt   mit   dem   Flussmittel   zu   kommen.   Anschließend   könnt   ihr   die Teile   zusammenstecken   und   mithilfe   einer   Lötlampe    beziehungsweise   einem Gasbrenner    erhitzen.   Erwärmt   am   besten   nicht   direkt   die   Verbindungstelle, sondern   haltet   die   Flamme   an   eine   nahegelegene   Stelle   am   Rohr.   Nachdem das   Rohr   ausreichend   erhitzt   worden   ist,   kann   nun   das   Lötzinn   von   oben   an die   Verbindung   gehalten   werden.   Habt   ihr   das   Flussmittel   richtig   aufgetragen, so   läuft   das   Lötzinn   selbständig   um   die   Verbindungsstelle   und   dichtet   sie   ab. Sobald   sich   auf   der   Unterseite   ein   kleiner   Tropfen   bildet,   könnt   ihr   mit   der     zweiten   Verbindungsstelle   fortfahren.   Wenn   das   Verbindungsstück   abgekühlt ist,    könnt    ihr    die    Reste    des    Flussmittels    abwischen    und    damit    beginnen Kabelbinder   rund   herum   zu   platzieren .   Steckt   dazu   am   besten   eine   Flasche vom   selben   Typ,   wie   ihr   ihn   bei   eurer   Rakete   verwendet,   in   die   Reduziermuffe. Die   Kabelbinder   sollten   direkt   am   Kragen   anliegen.   Zunächst   könnt   ihr   etwas Klebeband   nutzen,   um   die   Kabelbinder   zu   fixieren.   Anschließend   solltet   ihr zwei   Schlauchschellen    so   fest   wie   möglich   um   die   Kabelbinder   ziehen.   Nun kann   das   Verbindungsstück   auf   das   Rohrsystem   geschraubt   werden.   Auch   hier solltet ihr wieder Teflonband  verwenden.
Kabelbinder
PVC Rohr
Kupfer Reduziermuffe
Dichtung
LAUNCH TUBE
AUSLÖSER
BETANKUNGSSYSTEM
Um     einen     stabilen     und     geraden     Start     eurer     Rakete     zu     gewährleisten, empfehlen   wir   die   Verwendung   einer   sogenannten   Launch   Tube.   Das   ist   im Prinzip   lediglich   ein   langes   Rohr ,   welches   in   das   Verbindungsstück   gesteckt wird        und    zudem    den    Effekt    hat,    dass    die    Rakete    eine    größere    Flughöhe erreicht.    Wir   empfehlen   etwas   Klebeband   um   die   Launch   Tube   zu   wickeln, damit   diese   beim   Start   nicht   aus   der   Startrampe   gezogen   wird.   Herkömmliche PVC-Rohre   sind   leider   oftmals   zu   schwach,   um   die   großen   Belastungen   beim Start    auszuhalten.    Deswegen    sollten    das    verwendete    PVC-Rohr    mit    einem Durchmesser   von   20mm    zusätzlich   von   innen   mit   einem   Stahlrohr   verstärkt   werden.
Jetzt   fehlt   noch   der   Auslöser   für   die   Startrampe.   Dafür   könnt   ihr   ein   kurzes PVC-Rohr     verwenden,    welches    ihr    über    das    Verbindungsstück    stülpt.    Nun benötigt    ihr    eine    Umlenkung .    Wir    verwenden    hierfür    ein    U-Stück    aus gebogenen   Aluminium.   An   diesem   werden   zwei   Nylonschnüre   befestigt,   die mit   dem   PVC-Rohr   verbunden   werden.   Über   einen   Karabinerhaken   könnt   ihr nun   eure   Auslöseleine    befestigen,   die   mindestens   10   Meter   lang   sein   sollte. Bevor   ihr   eure   Rakete   aufsetzen   könnt,   müsst   ihr   jedoch   noch   eine   Dichtung   (O-Ring;   in   unserem   Fall   Durchmesser   15,5mm;   Schnurstärke   2,6mm )   oberhalb des Flaschengewindes anbringen.
Als    letztes    kümmern    wir    uns    um    die    Luft-    und    Wasserversorgung.    Die Luftversorgung   erfolgt   über   einen   10   Meter   langen   Gartenschlauch,   der   über eine   Kupplung   mit   der   Startrampe   verbunden   werden   kann.   Habt   ihr   an   eurer Startrampe    Druckluftventile    verbaut,    nutzt    ihr    natürlich    stattdessen    einen Druckluftschlauch.    Auf    der    anderen    Seite    des    Schlauches    befindet    sich    ein Autoventil .   Dieses   wurde   etwas   zu   geschliffen,   mit   Teflonband   umwickelt,   in den    Schlauch    gesteckt    und    mit    einer    Schlauchschelle    fixiert.    An    dieses Autoventil   könnt   ihr   nun   eure   Standluftpumpe    anschließen   und   Druck   in   der Rakete    aufbauen.    Etwas    aufwendiger    ist    da    schon    das    Betankungssystem, welches   ein   bequemes   Betanken   der   Rakete   mit   Wasser   ermöglicht.   Hierfür verwenden    wir    ein    Drucksprühgerät ,    dessen    Düse    wird    abgesägt    haben. Stattdessen     haben     wir     ebenfalls     einem     Gartenschlauch     mithilfe     einer Schlauchschelle   daran   angebracht.   Um   euer   Betankungssystem   zu   verwenden müsst   ihr   nun   lediglich   Wasser   in   das   Drucksprühgerät   füllen   und   mithilfe   der integrierten   Pumpe   Druck   aufbauen.   Anschließend   öffnet   ihr   das   Ventil   eures Startrampe   und   schon   fließt   Wasser   in   die   Rakete.   Wichtig   ist,   dass   ihr   das Wasser in die Rakete pumpt, bevor ihr den Druck mit der Luftpumpe aufbaut.
Befestigung des Rohrsystems auf der Unterseite
Kupfer Reduziermuffe 28mm auf 22mm Kupferrohr 22mm 22mm auf 3/4” T-Stück 3/4” Rückschlagventil 3/4” Kugelhahn 3/4” Grundplatte Befestigung *Bau auch mit 1/2” Rohren möglich
Verlöten der Kupferteile
Angebrachte Kabelbinder
Fertiges Verbindungsstück
Sichtbarer Effekt beim Verlassen der Launch Tube
Luftpumpe Drucksprühgerät KUPPLUNG KUPPLUNG KUPPLUNG KUPPLUNG Startrampe
Wir   möchten   nicht   nur   leicht   verständliche   Anleitungen   anbieten,   sondern   auch   klar   und   transparent   aufzeigen,   von   wem   wir   unsere   Denkanstöße,   Ideen oder   Konstruktionen   haben.   Hier   findest   du   Links   zu   allen,   die   zu   diesen   Anleitungen   beigetragen   haben   sowie   weiterführende   Links,   die   sich   tiefer   mit einzelnen Aspekten der hier beschriebenen Schritte beschäftigen.
ANLEITUNGEN FÜR FORTGESCHRITTENE STARTRAMPE
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HAFTUNGSAUSCHLUSS UND SICHERHEIT
Der   Bau   einer   Wasserrakete   erfordert   Präzision   und   Gründlichkeit.   Insbesondere   die   verwendeten   Klebstoffe   und   Harze   sind   gefährlich.   Daher   sollte   das Kleben   sowie   das   Laminieren   unbedingt   mit   Handschuhen   erfolgen   und   während   der   Bearbeitungs-   und   Trocknungszeit   gut   gelüftet   werden.   Der   Start   einer Wasserrakete   benötigt   möglicherweise   eine   Fluggenehmigung.   Setze   dich   am   Besten   mit   den   zuständigen   Behördern   in   Verbindung.   Der   Start   sollte   auf einer   Wiese   oder   (mit   Erlaubnis)   auf   einem   Feld   erfolgen,   das   weit   weg   von   Straßen,   Häusern,   Bäumen   oder   Strommasten   ist.   Beim   Start   sowie   beim Drucktest   ist   eine   Schutzbrille   zu   tragen.   Der   unter   Druck   stehenden   Rakete   sollte   man   sich   in   keinem   Fall   nähern.   Der   in   den   Anleitungen   beschriebene   Bau und   Start   einer   Wasserrakete   kann   auch   bei   ordnungsgemäßer   Durchführung   und   Handhabung   mit   Gefahren   verbunden   sein.   Die   Arbeiten   sollten   daher   in jedem   Fall   durch   erwachsene   Begleitpersonen   betreut   werden.   Wir   können   keine   Garantie   für   die   Richtigkeit,   Vollständigkeit   und   Durchführbarkeit   der   hier beschriebenen    Anleitungen    geben.    Wir    übernehmen    keine    Haftung    für    Schäden    an    Personen    oder    Gegenständen,    die    bei    der    Vorbereitung    und Durchführung   der   Anleitung   entstehen.   Wir   übernehmen   keine   Haftung   für   die   Inhalte   verlinkter   Webseiten   und   keine   Garantie   für   die   Zustellung   von bestellten Materialien über externe Drittanbieter.
Weitere Anleitungen für Fortgeschrittene
REFERENZEN
Paul Grosse Webseite - The Copper Tube Launcher http://grosse.is-a-geek.com/paul/h2orocketlaunchercutube.htm Water Rocket Uh Lab Webseite - Launcher Construction in Germany:  http://waterrocket.uh-lab.de/launcher.htm Diskussion zum Copper Tube Launcher im Raketenmodellbau-Forum http://www.raketenmodellbau.org/forum?action=viewthread&threadid=3655&page=1 USWaterRockets.com Webseite - How to build a cable tie style water rocket launcher http://www.uswaterrockets.com/construction_&_tutorials/cable_tie_launcher/tutorial.htm AirCommandRockets.com Webseite - Clark Cable Tie Launcher http://www.aircommandrockets.com/construction_9.htm Warafreak im Raketenmodellbau-Forum - Meine neue Startrampe http://www.raketenmodellbau.org/forum?action=viewthread&threadid=801451&page=1 M1Molter, der Heimwerker auf YouTube - Kupferrohr verlöten! -  aber wie? https://youtu.be/0v9TqISa4DQ TheCrazyHobbyists Webseite - Betankungssystem https://thecrazyhobbyists.jimdo.com/wasserraketen/betankungssystem/
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Der    beste    Plan,    der    stärkste    Drucktank    und    das zuverlässigste      Fallschirmsystem      nützen      einer Wasserrakete   relativ   wenig,   wenn   der   Start   schon scheitert,   bevor   er   so   richtig   begonnen   hat.   Um   das zu   verhindern,   möchten   wir   euch   den   Bau   einer Startrampe   zeigen,   die   nicht   nur   äußerst   stabil   ist, sondern   auch   in   der   Lage   ist   selbst   mehrere   Meter große    Raketen    zu    betanken    und    ausreichend    zu beschleunigen.      Der   Vorteil   des   hier   vorgestellten Full    Bore    Launchers    (FBL)    ist,    dass    die    gesamte Flaschenöffnung    des    Drucktanks    genutzt    werden kann,    um    das    Wasser    möglichst    schnell    aus    der Rakete   zu   pressen,   während   andere   Systeme   oft kleinere Austrittsöffnungen voraussetzen.
GRUNDGERÜST
Zunächst    einige    Worte    zum    Grundgerüst:    Dieses besteht     in     unserem     Fall     aus     18mm     dicken Schichtholz .     Diese     Dicke     ist     auch     mindestens nötig,   um   die   starken   Belastungen   während   dem Einsatz   auszuhalten.   Aus   dem   Holz   wird   nun   das Grundgerüst       zugesägt,       welches       aus       einer Grundplatte    und    drei    gleich    großen    Standfüßen besteht.        Die        Standfüße        sollten        an        der Auflagefläche   eine   Bohrung   besitzen,   die   es   später erlaubt,     die     Startrampe     mittels     Erdhaken      im Boden   zu   veranken.   Nach   dem   Aussägen   werden die   Standfüße   an   der   Grundplatte   festgeschraubt. Hierbei   solltet   ihr   die   Schraublöcher   unbedingt   mit einem    kleineren    Durchmesser    vorbohren.        Das Grundgerüst    solltet    ihr    nun    zunächst    grundieren und anschließend mit Außenlack  versehen.
ROHRSYSTEM
Während   der   Lack   trocknet,   können   wir   uns   nun um   das   Herzstück   der   Startrampe   kümmern   –   das Rohrsystem,      welches      die      Rakete      später      mit Druckluft     und     Wasser     versorgen     soll.     Dieses besteht   aus   sogenannten   Fittings ,   die   miteinander verschraubt     wurden.     Verwendet     hierbei     etwas Teflonband,   um   die   Gewinde   gut   abzudichten.   An den         beiden         Enden         für         die         Wasser- beziehungsweise     Luftversorgung     befinden     sich Hahnstücke       für       Gartenschlauchkupplungen , sodass      problemlos      Schläuche      angeschlossen werden      können.      Alternativ      könnt      ihr      auch Druckluftanschlüsse     verwenden.    Auf    der    Seite des         Luftanschlusses         befindet         sich         ein Rückschlagventil ,       welches       verhindert,       dass Wasser   in   die   Luftpumpe   gelangt.   Auf   der   anderen Seite    befindet    sich    ein    Kugelhahnventil ,    damit man       manuell       das       Wasserbetankungssystem abnehmen   kann.   In   der   Mitte   des   Systems   befindet sich     ein     T-Stück,     in     das     ein     kurzes     Rohr     mit passendem   Gewinde   an   beiden   Seiten   geschraubt wurde.    Das    System    wird    nun    von    unten    an    der Grundplatte    der    Startrampe    befestigt .    Hierzu verwendet   ihr   am   besten   zwei   Rohrschellen    und Gewindestäbe.
Als      nächstes      kümmern      wir      uns      um      das Verbindungstück   zwischen   Rakete   und   Startrampe. Dieses   besteht   aus   einem   Kupferrohr    mit   22mm Durchmesser,   an   dessen   einen   Ende   ein   Adapter   auf    das    Rohrsystem    befestigt    wurde.    Auf    der anderen   Seite   wird   eine   Reduziermuffe   von   28mm auf    22mm    angebracht.    Die    Befestigung    erfolgt durch   Löten .   Zunächst   werden   hierfür   die   Teile   an den      entsprechenden      Stellen      mit      speziellem Reinigungsvlies     abgeschliffen.    Sollte    hierbei    ein Grad    an    der    Rohrkante    entstehen,    sollte    dieser sorgfältig   entfernt   werden.   Als   nächstes   solltet   ihr unbedingt   etwas   Flussmittel    an   die   zu   lötenden Stellen      auftragen.      Tragt      dabei      am      besten Handschuhe    und    versucht    nicht    in    Kontakt    mit dem   Flussmittel   zu   kommen.   Anschließend   könnt ihr   die   Teile   zusammenstecken   und   mithilfe   einer Lötlampe     beziehungsweise    einem    Gasbrenner   erhitzen.    Erwärmt    am    besten    nicht    direkt    die Verbindungstelle,    sondern    haltet    die    Flamme    an eine   nahegelegene   Stelle   am   Rohr.   Nachdem   das Rohr   ausreichend   erhitzt   worden   ist,   kann   nun   das Lötzinn    von    oben    an    die    Verbindung    gehalten werden.       Habt       ihr       das       Flussmittel       richtig aufgetragen,   so   läuft   das   Lötzinn   selbständig   um die   Verbindungsstelle   und   dichtet   sie   ab.   Sobald sich   auf   der   Unterseite   ein   kleiner   Tropfen   bildet, könnt     ihr     mit     der          zweiten     Verbindungsstelle fortfahren.   Wenn   das   Verbindungsstück   abgekühlt ist,   könnt   ihr   die   Reste   des   Flussmittels   abwischen und   damit   beginnen   Kabelbinder   rund   herum   zu platzieren .    Steckt    dazu    am    besten    eine    Flasche vom    selben    Typ,    wie    ihr    ihn    bei    eurer    Rakete verwendet,   in   die   Reduziermuffe.   Die   Kabelbinder sollten   direkt   am   Kragen   anliegen.   Zunächst   könnt ihr   etwas   Klebeband   nutzen,   um   die   Kabelbinder zu      fixieren.      Anschließend      solltet      ihr      zwei Schlauchschellen     so    fest    wie    möglich    um    die Kabelbinder          ziehen.          Nun          kann          das Verbindungsstück   auf   das   Rohrsystem   geschraubt werden.   Auch   hier   solltet   ihr   wieder   Teflonband   verwenden.
Kabelbinder
PVC Rohr
Kupfer Reduziermuffe
Dichtung
LAUNCH TUBE
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BETANKUNGSSYSTEM
Um   einen   stabilen   und   geraden   Start   eurer   Rakete zu   gewährleisten,   empfehlen   wir   die   Verwendung einer   sogenannten   Launch   Tube.   Das   ist   im   Prinzip lediglich      ein      langes      Rohr ,      welches      in      das Verbindungsstück   gesteckt   wird      und   zudem   den Effekt   hat,   dass   die   Rakete   eine   größere   Flughöhe erreicht.    Wir   empfehlen   etwas   Klebeband   um   die Launch   Tube   zu   wickeln,   damit   diese   beim   Start nicht       aus       der       Startrampe       gezogen       wird. Herkömmliche    PVC-Rohre    sind    leider    oftmals    zu schwach,   um   die   großen   Belastungen   beim   Start auszuhalten.    Deswegen    sollten    das    verwendete PVC-Rohr    mit    einem    Durchmesser    von    20mm   zusätzlich      von      innen      mit      einem      Stahlrohr verstärkt  werden.
Jetzt   fehlt   noch   der   Auslöser   für   die   Startrampe. Dafür   könnt   ihr   ein   kurzes   PVC-Rohr    verwenden, welches   ihr   über   das   Verbindungsstück   stülpt.   Nun benötigt    ihr    eine    Umlenkung .    Wir    verwenden hierfür   ein   U-Stück   aus   gebogenen   Aluminium.   An diesem   werden   zwei   Nylonschnüre   befestigt,   die mit   dem   PVC-Rohr   verbunden   werden.   Über   einen Karabinerhaken   könnt   ihr   nun   eure   Auslöseleine   befestigen,    die    mindestens    10    Meter    lang    sein sollte.    Bevor    ihr    eure    Rakete    aufsetzen    könnt, müsst   ihr   jedoch   noch   eine   Dichtung    (O-Ring;   in unserem    Fall    Durchmesser    15,5mm;    Schnurstärke 2,6mm )         oberhalb         des         Flaschengewindes anbringen.
Als    letztes    kümmern    wir    uns    um    die    Luft-    und Wasserversorgung.      Die      Luftversorgung      erfolgt über   einen   10   Meter   langen   Gartenschlauch,   der über   eine   Kupplung   mit   der   Startrampe   verbunden werden     kann.     Habt     ihr     an     eurer     Startrampe Druckluftventile      verbaut,      nutzt      ihr      natürlich stattdessen     einen     Druckluftschlauch.     Auf     der anderen    Seite    des    Schlauches    befindet    sich    ein Autoventil .   Dieses   wurde   etwas   zu   geschliffen,   mit Teflonband    umwickelt,    in    den    Schlauch    gesteckt und    mit    einer    Schlauchschelle    fixiert.    An    dieses Autoventil    könnt    ihr    nun    eure    Standluftpumpe   anschließen    und    Druck    in    der    Rakete    aufbauen. Etwas        aufwendiger        ist        da        schon        das Betankungssystem,       welches       ein       bequemes Betanken     der     Rakete     mit     Wasser     ermöglicht. Hierfür     verwenden     wir     ein     Drucksprühgerät , dessen    Düse    wird    abgesägt    haben.    Stattdessen haben   wir   ebenfalls   einem   Gartenschlauch   mithilfe einer   Schlauchschelle   daran   angebracht.   Um   euer Betankungssystem    zu    verwenden    müsst    ihr    nun lediglich   Wasser   in   das   Drucksprühgerät   füllen   und mithilfe   der   integrierten   Pumpe   Druck   aufbauen. Anschließend       öffnet       ihr       das       Ventil       eures Startrampe   und   schon   fließt   Wasser   in   die   Rakete. Wichtig    ist,    dass    ihr    das    Wasser    in    die    Rakete pumpt,   bevor   ihr   den   Druck   mit   der   Luftpumpe aufbaut.
Befestigung des Rohrsystems auf der Unterseite
Kupfer Reduziermuffe 28mm auf 22mm Kupferrohr 22mm 22mm auf 3/4” T-Stück 3/4” Rückschlagventil 3/4” Kugelhahn 3/4” Grundplatte Befestigung *Bau auch mit 1/2” Rohren möglich
Verlöten der Kupferteile
Angebrachte Kabelbinder
Fertiges Verbindungsstück
Sichtbarer Effekt beim Verlassen der Launch Tube
Luftpumpe Drucksprühgerät KUPPLUNG KUPPLUNG KUPPLUNG KUPPLUNG Startrampe
Wir   möchten   nicht   nur   leicht   verständliche   Anleitungen   anbieten, sondern    auch    klar    und    transparent    aufzeigen,    von    wem    wir unsere    Denkanstöße,    Ideen    oder    Konstruktionen    haben.    Hier findest   du   Links   zu   allen,   die   zu   diesen   Anleitungen   beigetragen haben   sowie   weiterführende   Links,   die   sich   tiefer   mit   einzelnen Aspekten der hier beschriebenen Schritte beschäftigen.
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HAFTUNGSAUSCHLUSS UND SICHERHEIT
Der       Bau       einer       Wasserrakete       erfordert       Präzision       und Gründlichkeit.    Insbesondere    die    verwendeten    Klebstoffe    und Harze     sind     gefährlich.     Daher     sollte     das     Kleben     sowie     das Laminieren   unbedingt   mit   Handschuhen   erfolgen   und   während der   Bearbeitungs-   und   Trocknungszeit   gut   gelüftet   werden.   Der Start      einer      Wasserrakete      benötigt      möglicherweise      eine Fluggenehmigung.    Setze    dich    am    Besten    mit    den    zuständigen Behördern   in   Verbindung.   Der   Start   sollte   auf   einer   Wiese   oder (mit    Erlaubnis)    auf    einem    Feld    erfolgen,    das    weit    weg    von Straßen,    Häusern,    Bäumen    oder    Strommasten    ist.    Beim    Start sowie   beim   Drucktest   ist   eine   Schutzbrille   zu   tragen.   Der   unter Druck   stehenden   Rakete   sollte   man   sich   in   keinem   Fall   nähern. Der    in    den    Anleitungen    beschriebene    Bau    und    Start    einer Wasserrakete    kann    auch    bei    ordnungsgemäßer    Durchführung und    Handhabung    mit    Gefahren    verbunden    sein.    Die    Arbeiten sollten   daher   in   jedem   Fall   durch   erwachsene   Begleitpersonen betreut   werden.   Wir   können   keine   Garantie   für   die   Richtigkeit, Vollständigkeit    und    Durchführbarkeit    der    hier    beschriebenen Anleitungen   geben.   Wir   übernehmen   keine   Haftung   für   Schäden an   Personen   oder   Gegenständen,   die   bei   der   Vorbereitung   und Durchführung   der   Anleitung   entstehen.   Wir   übernehmen   keine Haftung   für   die   Inhalte   verlinkter   Webseiten   und   keine   Garantie für     die     Zustellung     von     bestellten     Materialien     über     externe Drittanbieter.
REFERENZEN
Paul Grosse Webseite - The Copper Tube Launcher http://grosse.is-a-geek.com/paul/h2orocketlaunchercutube.htm Water Rocket Uh Lab Webseite - Launcher Construction in Germany:  http://waterrocket.uh-lab.de/launcher.htm Diskussion zum Copper Tube Launcher im Raketenmodellbau-Forum http://www.raketenmodellbau.org/forum?action=viewthread&t hreadid=3655&page=1 USWaterRockets.com Webseite - How to build a cable tie style water rocket launcher http://www.uswaterrockets.com/construction_&_tutorials/cable _tie_launcher/tutorial.htm AirCommandRockets.com Webseite - Clark Cable Tie Launcher http://www.aircommandrockets.com/construction_9.htm Warafreak im Raketenmodellbau-Forum - Meine neue Startrampe http://www.raketenmodellbau.org/forum?action=viewthread&t hreadid=801451&page=1 M1Molter, der Heimwerker auf YouTube - Kupferrohr verlöten! -  aber wie? https://youtu.be/0v9TqISa4DQ TheCrazyHobbyists Webseite - Betankungssystem https://thecrazyhobbyists.jimdo.com/wasserraketen/betankung ssystem/
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