HAFTUNGSAUSCHLUSS UND SICHERHEIT
Der   Bau   einer   Wasserrakete   erfordert   Präzision   und   Gründlichkeit.   Verwendete   Materialien   und   Klebstoffe   können   gesundheits-   und   umweltschädlich   sein. Daher   sollten   alle   Verpackungshinweise   beachtet   werden.   Der   Start   einer   Wasserrakete   erfordert,   abhängig   von   Flughöhe   und   Aufenthaltsort,   die   Beachtung diverser   rechtlicher   Vorschriften.   Dazu   kann   unter   anderem   eine   Aufstiegsgenehmigung,   ein   Kenntnisnachweis,   eine   Haftpflichtversicherung   sowie   das Anbringen   einer   Plakette   mit   Namen   und   Adresse   auf   der   Rakete   gehören.   Wir   haben   hier    die   aktuelle   rechtliche   Situation   zusammengefasst   -   natürlich können   wir   keine   Gewähr   für   die   Richtigkeit   der   Angaben   geben.   Setze   dich   bei   Unklarheiten   am   Besten   mit   den   zuständigen   Behörden   in   Verbindung.   Der Start   sollte   mit   Einvernehmen   des   Grundstücksbesitzers   auf   einer   Wiese   oder   auf   einem   Feld   erfolgen,   das   weit   weg   von   Straßen,   Häusern,   Bäumen   oder Strommasten   ist.   Der   in   den   Anleitungen   beschriebene   Bau   und   Start   einer   Wasserrakete   kann   auch   bei   ordnungsgemäßer   Durchführung   und   Handhabung mit   Gefahren   verbunden   sein.   Die   Arbeiten   sollten   daher   in   jedem   Fall   durch   erwachsene   Begleitpersonen   betreut   werden.   Wir   können   keine   Garantie   für die   Richtigkeit,   Vollständigkeit   und   Durchführbarkeit   der   hier   beschriebenen   Anleitungen   geben.   Wir   übernehmen   keine   Haftung   für   Schäden   an   Personen oder   Gegenständen,   die   bei   der   Vorbereitung   und   Durchführung   der   Anleitung   entstehen.   Wir   übernehmen   darüber   hinaus   keine   Haftung   für   die   Inhalte verlinkter   Webseiten   und   keine   Garantie   für   die   Zustellung   von   bestellten   Materialien   über   externe   Drittanbieter.   Zustellung   von   bestellten   Materialien   über externe Drittanbieter.
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BAU DER KOMPONENTEN Schau dir unsere anderen Anleitungen an…
Als   erstes   solltet   ihr   sicherstellen,   dass   alle   Komponenten   eurer   Rakete   richtig zusammengebaut sind. Die   Flügel    euerer   Rakete,   die   ihr   schon   zum   Beginn   des   Baus   geplant   haben solltet,   könnt   ihr   nun   mit   Polyurethan-Klebstoff   in   gleichmäßigen   Abständen auf   dem   Drucktank   anbringen.   Achtet   unbedingt   darauf,   dass   die   Flügel   gerade angebracht   sind.   Solltet   ihr   euch   noch   keine   Gedanken   über   eure   Flügelform gemacht haben, empfehlen wir euch unsere Anleitung zur Planungsphase . Falls   ihr   eine   Rakete   mit   mehreren   Drucktank-Segmenten   besitzt,   ist   es   wichtig zu   überprüfen,   dass   das   sogenannte   Tornado   Tube ,   also   das   Verbindungsstück zwischen   den   Segmenten   fest   aufgeschraubt   wurde.   An   diesem   Tornado   Tube könnt ihr auch den Fallschirm mit Nylonschnur befestigen Bei   Raketen   mit   nur   einem   Tanksegment   müsst   ihr   hingegen   die   Schnur   am oberen    Ende    des    Drucktanks    befestigen.    Endet    euer    Drucktank    mit    einem Flaschenhals,   so   könnt   ihr   die   Schnur   einfach   um   diesen   festbinden.   Endet euer   Drucktank   jedoch   mit   einem   Flaschenboden,   müsst   ihr   die   Schnur   mit Epoxidharz    auf    den    Boden    kleben,    und    anschließend    durch    ein    Loch    am unteren   Teil   eures   Fallschirmsystems   führen.   Dabei   ist   es   sinnvoll,   die   Schnur am    Ende    so    zu    verknoten,    dass    sie    auf    keinen    Fall    durch    das    Loch    im Fallschirmsystem        rutschen        kann.        Anschließend        könnt        ihr        euer Fallschirmsystem    mit    Epoxidharz    und    Heißklebestoff    auf    dem    Drucktank befestigen. Wenn   ihr   vorhabt,   eine   Kamera   an   der   Rakete   zu   befestigen   und   euch   stabile Aufnahmen         wichtig         sind,         empfehlen         wir         eine         Dreipunkt- Fallschirmaufhängung .   Dazu   werden   zwei   weitere   Nylonschnüre   möglichst weit   unten   am   Raketenrumpf   befestigt,   die   dafür   sorgen   sollen,   dass   die   Rakete nach der Entfaltung des Fallschirms nicht zu sehr schaukelt.
ZUSAMMENBAU DER RAKETE:
Wenn   du   eine   große   und   zuverlässige   Wasserrakete      bauen   möchtest,   dann   sind   nicht   nur   die   einzelnen   Komponenten   für den   Erfolg   deiner   Rakete   entscheidend.   Genauso   wichtig   ist   der   Zusammenbau   und   vor   allem   die   Startvorbereitung   denn   wenn   du   hier   nicht   sorgfältig   arbeitest,   kann   der   Starttag   womöglich   sehr   schnell   enden.   Deshalb   zeigen   wir   dir   in dieser Anleitung alles, was du vor und während des Starts beachten musst. Viel Spaß!
WAHL DES STARTPLATZES:
Nachdem   ihr   eure   Wasserrakete   fertig   zusammengebaut   habt,   geht   es   darum einen   geeigneten   Startplatz   zu   finden.   Euer   Startplatz   sollte   so   gelegen   sein, dass   keine   Straßen,   Häuser,   Bäume   oder   Strommasten    in   der   Nähe   sind. Zudem   solltet   ihr   das   gesamte   Gelände   gut   überblicken   können.   Platztechnisch solltet   ihr   lieber   auf   Nummer   sichergehen,   denn   bei   Wind    kann   die   Rakete mehrere hundert Meter abtreiben.
RECHTLICHES:
Doch    bevor    es    losgehen    kann,    braucht    ihr    unbedingt    die    Erlaubnis    des Grundstückseigentümers .    Doch    keine    Sorge,    unserer    Erfahrung    nach    sind viele   Bauern   gerne   bereit,   ihre   Felder   zur   Verfügung   zu   stellen,   sollten   diese gerade   nicht   bepflanzt   sein.   Während   diese   Regelung   vollkommen   sinnvoll   und richtig   ist,   gibt   es   in   Deutschland   aber   leider   auch   einige   weitere   Gesetze   und Bestimmungen,   die   Modellfliegern   und   Raketenbauern   das   Leben   schwierig machen.     Grund     dafür     ist     vor     allem     die     seit     2017     in     Kraft     getretene Drohnenverordnung .   Im   Folgenden   gibt   es   die   Kurzzusammenfassung   von uns – natürlich ohne Gewähr. Da      eure      Wasserrakete      mehr      als      250g      wiegt,      unterliegt      ihr      der Kennzeichnungspflicht .   Das   bedeutet,   dass   ihr   an   der   Rakete   eine   Plakette mit Namen und Adresse anbringen müsst. Wenn   ihr   nicht   auf   einem   offiziellen   Modellflugplatz   startet   und   eure   Rakete höher   als   100m   fliegt   –   und   davon   ist   auszugehen   –   braucht   ihr   zusätzlich   einen Kenntnisnachweis .     Das     ist     eine     Art     Führerschein     für     das     Fliegen     von Modellflugzeugen   und   Raketen.   Zum   Glück   ist   es   nicht   allzu   schwer,   an   so einen   Kenntnisnachweis   zu   kommen,   denn   dieser   kann   nicht   nur   bei   einem Luftsportverband,    sondern    auch    mit    wenig    Zeitaufwand    online    erworben werden.   Darüber   hinaus   benötigt   ihr   für   Flüge   im   kontrollierten   Luftraum   eine Ausnahmeerlaubnis.   Der   kontrollierte   Luftraum   beginnt   in   der   Regel   bei   300m , mit   Ausnahme   in   der   Nähe   von   Flughäfen,   militärischen   Einrichtungen   und ähnlichem.        Zudem    solltet    ihr    eine    Versicherung     abschließen,    welche    für eventuelle    Schäden    haftet.    Wir    haben    euch    hier    weitere    Infos    sowie    den offiziellen   Flyer   vom   Bundesministerium   für   Verkehr   und   digitale   Infrastruktur zusammengestellt.
VORBEREITUNG:
Wenn   ihr   dann   alles   geklärt   habt,   können   die   Startvorbereitungen   beginnen. Dafür     haben     wir     eine     Checkliste      erstellt,     die     ihr     herunterladen     und ausdrucken   könnt.   Wichtig   ist   vor   allem,   dass   ihr   gründlich   vorgeht   und   alle Schritte    mehrmals    überprüft.    Das    erhöht    die    Erfolgsquote    eurer    Raketen enorm.    Zunächst    solltet    ihr    eure    Startrampe    mithilfe    einer    Wasserwage ausrichten     und     sie     anschließend     im     Boden     verankern .     Jetzt     kann     die Auslöseleine,   die   Luftpumpe   und   das   Betankungssystem   angebracht   werden. Bevor    die    Rakete    auf    die    Rampe    gesteckt    werden    kann,    solltet    ihr    den Dichtungsring    für    die    Startrampe    an    der    Rakete    anbringen,    sowie    den Fallschirm   falten   und   in   das   System   einlegen.   Auch   der   Trigger,   welcher   das Ablaufen   des   Timers   verhindert   kann   schon   eingeschoben   werden.   Erst   jetzt solltet   ihr   die   Rakete   auf   die   Startrampe   setzen .   Vergesst   nicht,   den   Trigger   für   das   Fallschirmsystem   an   der   Rampe   festzubinden.   Habt   ihr   das   erledigt, könnt    ihr    das    Betankungssystem    mit    Wasser    befüllen    und    dann    Druck aufbauen,    bis    die    gewünschte    Menge    Wasser    in    die    Rakete    geflossen    ist. Anschließend   schließt   ihr   das   Kugelhahnventil   eurer   Startrampe   und   nehmt das   Betankungssystem   ab.   Eine   am   Kugelhahnventil   angebrachte   Leine   kann nützlich sein, wenn ihr den Start notfalls aus der Ferne abbrechen müsst.
TIPPS ZUM FILMEN:
Für   alle   von   euch,   die   nicht   nur   starten,   sondern   auch   ein   paar   schöne   Videos machen    wollen,    gibt    es    hier    in    Kurzfassung    noch    ein    paar    Tipps,    die    ihr beachten solltet, um möglichst gute Ergebnisse zu erzielen. Zuerst     das     Wichtigste:     Ihr     braucht     keine     teure     Kamera,     um     gute Aufnahmen    von    eurer    Rakete    zu    machen.    Die    meisten    Handys    haben heute   eine   Kamera,   die   für   schöne   Videos   locker   ausreicht.   Viel   wichtiger als teure Hardware ist der richtige Umgang  damit. Dazu   gehört,   dass   man   den   Platz,   den   man   später   auf   dem   Bildschirm   hat, bestmöglich   ausnutzen   sollte.   Wie   das   möglich   ist?   Durch   das   Filmen   im Querformat – auch wenn die Rakete im Idealfall senkrecht startet. Sollte   eure   Kamera   keine   optische   Bildstabilisation    besitzen,   empfehlen wir   euch   für   alle   Aufnahmen   ein   Stativ   zu   verwenden   oder   das   Handy   gut festzuhalten und nicht beim Start nach oben zu ziehen. Falls   ihr   eine   Zeitlupenfunktion    besitzt,   solltet   ihr   diese   unbedingt   beim Raketenstart ausprobieren. Aber   das   wichtigste   ist,   Abwechslung   in   das   eigene   Video   zu   bringen,   Und das    erreicht    man    am    besten    durch    verschiedene    Perspektiven .    Nah, fern, Frosch- und Vogelperspektive sind hier die Klassiker. Die   wohl   spektakulärsten   Aufnahmen   erreicht   man   durch   eine   Onboard- Kamera ,   die   an   der   Rakete   befestigt   ist.   Wir   kleben   dafür   einfach   eine kleine Kamera, welche ungefähr 40€ kostet, am Drucktank der Rakete fest.
DER START:
Jetzt   aber   zurück   zu   den   Startvorbereitungen.   Ihr   habt   nun   den   Punkt   erreicht,   an   dem   ihr   Druck   in   der   Rakete   aufbauen könnt.    Sobald    ihr    damit    angefangen    habt,    solltet    ihr    euch    der    Rakete    auf    keinen    Fall    nähern ,    denn    sie    könnte explodieren    oder    ungewollt    starten.    Haltet    bitte    immer    die    Umgebung    im    Auge ,    damit    niemand    gefährdet    wird. Außerdem   solltet   ihr   unbedingt   eine   Schutzbrille   tragen.   Baut   den   Druck   am   besten   so   zügig   wie   möglich   auf,   und   wartet nur   in   Ausnahmefällen   nach   dem   Pumpen   mit   dem   Auslösen.   Ist   euer   gewünschter   Startdruck   erreicht,   müsst   ihr   nur noch an der Auslöseleine ziehen und die Rakete startet. 
Wind DROHNENVERORDNUNG FLYER DES BMVI HERUNTERLADEN PDF KENNTNISNACHWEIS  ONLINE ERWERBEN CHECKLISTE FÜR STARTS HIER ALS PDF HERUNTERLADEN PDF
Immer im Querformat filmen
Stative helfen bei fehlendem Bildstabilisator
Onboard-Kameras für spektakuläre Aufnahmen
Die Flügel werden unten am Rumpf angeklebt
Der Fallschirm wird am Tornado Tube angebracht
Das Phönix 6 sitzt an der Spitze des Drucktanks
Dreipunkt-Aufhängung in Aktion
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ANLEITUNGEN FÜR FORTGESCHRITTENE VORBEREITUNG UND START
Weitere Anleitungen für Fortgeschrittene
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Als     erstes     solltet     ihr     sicherstellen,     dass     alle Komponenten             eurer             Rakete             richtig zusammengebaut sind. Die   Flügel    euerer   Rakete,   die   ihr   schon   zum   Beginn des   Baus   geplant   haben   solltet,   könnt   ihr   nun   mit Polyurethan-Klebstoff   in   gleichmäßigen   Abständen auf    dem    Drucktank    anbringen.    Achtet    unbedingt darauf,    dass    die    Flügel    gerade    angebracht    sind. Solltet   ihr   euch   noch   keine   Gedanken   über   eure Flügelform    gemacht    haben,    empfehlen    wir    euch unsere Anleitung zur Planungsphase . Falls    ihr    eine    Rakete    mit    mehreren    Drucktank- Segmenten    besitzt,    ist    es    wichtig    zu    überprüfen, dass    das    sogenannte    Tornado    Tube ,    also    das Verbindungsstück    zwischen    den    Segmenten    fest aufgeschraubt    wurde.    An    diesem    Tornado    Tube könnt   ihr   auch   den   Fallschirm   mit   Nylonschnur befestigen Bei   Raketen   mit   nur   einem   Tanksegment   müsst   ihr hingegen     die     Schnur     am     oberen     Ende     des Drucktanks   befestigen.   Endet   euer   Drucktank   mit einem     Flaschenhals,     so     könnt     ihr     die     Schnur einfach      um      diesen      festbinden.      Endet      euer Drucktank   jedoch   mit   einem   Flaschenboden,   müsst ihr    die    Schnur    mit    Epoxidharz    auf    den    Boden kleben,    und    anschließend    durch    ein    Loch    am unteren   Teil   eures   Fallschirmsystems   führen.   Dabei ist     es     sinnvoll,     die     Schnur     am     Ende     so     zu verknoten,   dass   sie   auf   keinen   Fall   durch   das   Loch im   Fallschirmsystem   rutschen   kann.   Anschließend könnt    ihr    euer    Fallschirmsystem    mit    Epoxidharz und Heißklebestoff auf dem Drucktank befestigen. Wenn   ihr   vorhabt,   eine   Kamera   an   der   Rakete   zu befestigen    und    euch    stabile    Aufnahmen    wichtig sind,         empfehlen         wir         eine         Dreipunkt- Fallschirmaufhängung .   Dazu   werden   zwei   weitere Nylonschnüre        möglichst        weit        unten        am Raketenrumpf    befestigt,    die    dafür    sorgen    sollen, dass      die      Rakete      nach      der      Entfaltung      des Fallschirms nicht zu sehr schaukelt.
ZUSAMMENBAU DER RAKETE:
Wenn       du       eine       große       und       zuverlässige Wasserrakete        bauen    möchtest,    dann    sind    nicht nur    die    einzelnen    Komponenten    für    den    Erfolg deiner    Rakete    entscheidend.    Genauso    wichtig    ist der        Zusammenbau        und        vor        allem        die Startvorbereitung     –     denn     wenn     du     hier     nicht sorgfältig   arbeitest,   kann   der   Starttag   womöglich sehr   schnell   enden.   Deshalb   zeigen   wir   dir   in   dieser Anleitung   alles,   was   du   vor   und   während   des   Starts beachten musst. Viel Spaß!
WAHL DES STARTPLATZES:
Nachdem        ihr        eure        Wasserrakete        fertig zusammengebaut     habt,     geht     es     darum     einen geeigneten    Startplatz    zu    finden.    Euer    Startplatz sollte     so     gelegen     sein,     dass     keine     Straßen, Häuser,   Bäume   oder   Strommasten    in   der   Nähe sind.   Zudem   solltet   ihr   das   gesamte   Gelände   gut überblicken     können.     Platztechnisch     solltet     ihr lieber    auf    Nummer    sichergehen,    denn    bei    Wind   kann die Rakete mehrere hundert Meter abtreiben.
RECHTLICHES:
Doch      bevor      es      losgehen      kann,      braucht      ihr unbedingt                die                Erlaubnis                des Grundstückseigentümers .      Doch      keine      Sorge, unserer    Erfahrung    nach    sind    viele    Bauern    gerne bereit,   ihre   Felder   zur   Verfügung   zu   stellen,   sollten diese   gerade   nicht   bepflanzt   sein.   Während   diese Regelung   vollkommen   sinnvoll   und   richtig   ist,   gibt es   in   Deutschland   aber   leider   auch   einige   weitere Gesetze    und    Bestimmungen,    die    Modellfliegern und   Raketenbauern   das   Leben   schwierig   machen. Grund    dafür    ist    vor    allem    die    seit    2017    in    Kraft getretene   Drohnenverordnung .   Im   Folgenden   gibt es   die   Kurzzusammenfassung   von   uns   –   natürlich ohne Gewähr. Da     eure     Wasserrakete     mehr     als     250g     wiegt, unterliegt     ihr     der     Kennzeichnungspflicht .     Das bedeutet,   dass   ihr   an   der   Rakete   eine   Plakette   mit Namen und Adresse anbringen müsst. Wenn   ihr   nicht   auf   einem   offiziellen   Modellflugplatz startet   und   eure   Rakete   höher   als   100m   fliegt   –   und davon   ist   auszugehen   –   braucht   ihr   zusätzlich   einen Kenntnisnachweis .   Das   ist   eine   Art   Führerschein für   das   Fliegen   von   Modellflugzeugen   und   Raketen. Zum   Glück   ist   es   nicht   allzu   schwer,   an   so   einen Kenntnisnachweis   zu   kommen,   denn   dieser   kann nicht    nur    bei    einem    Luftsportverband,    sondern auch     mit     wenig     Zeitaufwand     online     erworben werden.   Darüber   hinaus   benötigt   ihr   für   Flüge   im kontrollierten    Luftraum    eine    Ausnahmeerlaubnis. Der   kontrollierte   Luftraum   beginnt   in   der   Regel   bei 300m ,   mit   Ausnahme   in   der   Nähe   von   Flughäfen, militärischen   Einrichtungen   und   ähnlichem.      Zudem solltet   ihr   eine   Versicherung    abschließen,   welche für   eventuelle   Schäden   haftet.   Wir   haben   euch   hier weitere     Infos     sowie     den     offiziellen     Flyer     vom Bundesministerium      für      Verkehr      und      digitale Infrastruktur zusammengestellt.
VORBEREITUNG:
Wenn    ihr    dann    alles    geklärt    habt,    können    die Startvorbereitungen    beginnen.    Dafür    haben    wir eine   Checkliste    erstellt,   die   ihr   herunterladen   und ausdrucken   könnt.   Wichtig   ist   vor   allem,   dass   ihr gründlich     vorgeht     und     alle     Schritte     mehrmals überprüft.     Das     erhöht     die     Erfolgsquote     eurer Raketen      enorm.      Zunächst      solltet      ihr      eure Startrampe   mithilfe   einer   Wasserwage   ausrichten und   sie   anschließend   im   Boden   verankern .   Jetzt kann    die    Auslöseleine,    die    Luftpumpe    und    das Betankungssystem   angebracht   werden.   Bevor   die Rakete   auf   die   Rampe   gesteckt   werden   kann,   solltet ihr    den    Dichtungsring    für    die    Startrampe    an    der Rakete   anbringen,   sowie   den   Fallschirm   falten   und in   das   System   einlegen.   Auch   der   Trigger,   welcher das    Ablaufen    des    Timers    verhindert    kann    schon eingeschoben    werden.    Erst    jetzt    solltet    ihr    die Rakete   auf   die   Startrampe   setzen .   Vergesst   nicht, den     Trigger      für     das     Fallschirmsystem     an     der Rampe   festzubinden.   Habt   ihr   das   erledigt,   könnt ihr   das   Betankungssystem   mit   Wasser   befüllen   und dann   Druck   aufbauen,   bis   die   gewünschte   Menge Wasser    in    die    Rakete    geflossen    ist.    Anschließend schließt   ihr   das   Kugelhahnventil   eurer   Startrampe und    nehmt    das    Betankungssystem    ab.    Eine    am Kugelhahnventil    angebrachte    Leine    kann    nützlich sein,    wenn    ihr    den    Start    notfalls    aus    der    Ferne abbrechen müsst.
TIPPS ZUM FILMEN:
Für   alle   von   euch,   die   nicht   nur   starten,   sondern auch   ein   paar   schöne   Videos   machen   wollen,   gibt es   hier   in   Kurzfassung   noch   ein   paar   Tipps,   die   ihr beachten   solltet,   um   möglichst   gute   Ergebnisse   zu erzielen. Zuerst   das   Wichtigste:   Ihr   braucht   keine   teure Kamera,   um   gute   Aufnahmen   von   eurer   Rakete zu   machen.   Die   meisten   Handys   haben   heute eine    Kamera,    die    für    schöne    Videos    locker ausreicht.   Viel   wichtiger   als   teure   Hardware ist der richtige Umgang  damit. Dazu    gehört,    dass    man    den    Platz,    den    man später    auf    dem    Bildschirm    hat,    bestmöglich ausnutzen   sollte.   Wie   das   möglich   ist?   Durch das   Filmen   im   Querformat   –   auch   wenn   die Rakete im Idealfall senkrecht startet. Sollte        eure        Kamera        keine        optische Bildstabilisation       besitzen,      empfehlen      wir euch     für     alle     Aufnahmen     ein     Stativ     zu verwenden    oder    das    Handy    gut    festzuhalten und nicht beim Start nach oben zu ziehen. Falls   ihr   eine   Zeitlupenfunktion    besitzt,   solltet ihr      diese      unbedingt      beim      Raketenstart ausprobieren. Aber    das    wichtigste    ist,    Abwechslung    in    das eigene   Video   zu   bringen,   Und   das   erreicht   man am   besten   durch   verschiedene   Perspektiven . Nah,   fern,   Frosch-   und   Vogelperspektive   sind hier die Klassiker. Die   wohl   spektakulärsten   Aufnahmen   erreicht man   durch   eine   Onboard-Kamera ,   die   an   der Rakete   befestigt   ist.   Wir   kleben   dafür   einfach eine     kleine     Kamera,     welche     ungefähr     40€ kostet, am Drucktank der Rakete fest.
DER START:
Jetzt   aber   zurück   zu   den   Startvorbereitungen.   Ihr habt   nun   den   Punkt   erreicht,   an   dem   ihr   Druck   in der     Rakete     aufbauen     könnt.     Sobald     ihr     damit angefangen   habt,   solltet   ihr   euch   der   Rakete   auf keinen   Fall   nähern ,   denn   sie   könnte   explodieren oder    ungewollt    starten.    Haltet    bitte    immer    die Umgebung    im    Auge ,    damit    niemand    gefährdet wird.      Außerdem      solltet      ihr      unbedingt      eine Schutzbrille   tragen.   Baut   den   Druck   am   besten   so zügig     wie     möglich     auf,     und     wartet     nur     in Ausnahmefällen     nach     dem     Pumpen     mit     dem Auslösen.   Ist   euer   gewünschter   Startdruck   erreicht, müsst   ihr   nur   noch   an   der   Auslöseleine   ziehen   und die Rakete startet. 
Wind DROHNENVERORDNUNG FLYER DES BMVI HERUNTERLADEN PDF KENNTNISNACHWEIS  ONLINE ERWERBEN CHECKLISTE FÜR STARTS HIER ALS PDF HERUNTERLADEN PDF
Immer im Querformat filmen
Stative helfen bei fehlendem Bildstabilisator
Onboard-Kameras für spektakuläre Aufnahmen
Die Flügel werden unten am Rumpf angeklebt
Der Fallschirm wird am Tornado Tube angebracht
Das Phönix 6 sitzt an der Spitze des Drucktanks
Dreipunkt-Aufhängung in Aktion
BAU DER KOMPONENTEN Schau dir unsere anderen Anleitungen an…
HAFTUNGSAUSCHLUSS UND SICHERHEIT
Der   Bau   einer   Wasserrakete   erfordert   Präzision   und   Gründlichkeit. Verwendete   Materialien   und   Klebstoffe   können   gesundheits-   und umweltschädlich    sein.    Daher    sollten    alle    Verpackungshinweise beachtet     werden.     Der     Start     einer     Wasserrakete     erfordert, abhängig     von     Flughöhe     und     Aufenthaltsort,     die     Beachtung diverser   rechtlicher   Vorschriften.   Dazu   kann   unter   anderem   eine Aufstiegsgenehmigung,            ein            Kenntnisnachweis,            eine Haftpflichtversicherung    sowie    das    Anbringen    einer    Plakette    mit Namen   und   Adresse   auf   der   Rakete   gehören.   Wir   haben   hier    die aktuelle   rechtliche   Situation   zusammengefasst   -   natürlich   können wir   keine   Gewähr   für   die   Richtigkeit   der   Angaben   geben.   Setze dich   bei   Unklarheiten   am   Besten   mit   den   zuständigen   Behörden   in Verbindung.       Der       Start       sollte       mit       Einvernehmen       des Grundstücksbesitzers     auf     einer     Wiese     oder     auf     einem     Feld erfolgen,    das    weit    weg    von    Straßen,    Häusern,    Bäumen    oder Strommasten   ist.   Der   in   den   Anleitungen   beschriebene   Bau   und Start     einer     Wasserrakete     kann     auch     bei     ordnungsgemäßer Durchführung    und    Handhabung    mit    Gefahren    verbunden    sein. Die    Arbeiten    sollten    daher    in    jedem    Fall    durch    erwachsene Begleitpersonen   betreut   werden.   Wir   können   keine   Garantie   für die    Richtigkeit,    Vollständigkeit    und    Durchführbarkeit    der    hier beschriebenen     Anleitungen     geben.     Wir     übernehmen     keine Haftung   für   Schäden   an   Personen   oder   Gegenständen,   die   bei   der Vorbereitung    und    Durchführung    der    Anleitung    entstehen.    Wir übernehmen     darüber     hinaus     keine     Haftung     für     die     Inhalte verlinkter   Webseiten   und   keine   Garantie   für   die   Zustellung   von bestellten   Materialien   über   externe   Drittanbieter.   Zustellung   von bestellten Materialien über externe Drittanbieter.
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